Die Gegend um den U-Bahnhof Mundsburg war vor dem zweiten Weltkrieg ein belebter und dicht bebauter Stadtraum. Im zweiten Weltkrieg sind hier nur wenige Gebäude stehen geblieben. Bis heute erinnert ein kleines Mahnmal auf der Fußgängerinsel zwischen Oberaltenallee und Hamburger Straße an Opfer der Bombardierungen.

Nach dem Krieg mussten die Reste der Häuserzeile mittig der heutigen Hamburger Straße/Oberaltenallee weichen, um Platz für stellenweise bis zu zehn Kfz-Fahrstreifen zu schaffen. Wer sich schon immer gewundert hat, warum die eine Fahrtrichtung Hamburger Straße und die andere Oberaltenallee heißt: Es waren schlicht mal zwei getrennte Straßen mit Häusern in der Mitte.

War die U-Bahn-Station Mundsburg damals noch in eine attraktive Platzsituation mit Bäumen und vielen Grünflächen eingebettet, ist sie heute für Fußgänger eine nur mit langem Warten an vielen Ampeln erreichbare Insel inmitten einer Großkreuzung, die Grünflächen mit Kfz-Fahrstreifen überbaut. Zusammen mit dem Kfz-Verkehr dominieren heute die drei Mundsburg-Türme den Stadtraum.

Historische Aufnahme der Mundsburg aus den 1930ern Screenshot von Google Maps der Mundsburg heute

Da die Brennweiten der historischen Aufnahme und der Google-Earth-3D-Ansicht leider nicht exakt identisch sind, ist es nahzu unmöglich, die Bilder völlig deckungsgleich übereinander zu legen. Eine gewisse Abweichung der Perspektive lässt sich leider nicht vermeiden. Bildquellen: Staatsarchiv Hamburg / Google Earth

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